Das Wappen

Am 7. Juli 1973 enthüllte der Kommandeur des Jägerbataillons 102, Oberstleutnant Koch, beim Sommernachtsball der Offiziere des Bataillons vor den zivilen und militärischen Gästen feierlich das Wappen der "Bayreuther Jäger".

Wie gut das Verhältnis der "Jäger" zu ihrer Stadt ist, zeigt sich darin, dass die Stadt Bayreuth ohne zu zögern die Erlaubnis gab, das Stadtwappen als Grundlage für das Bataillonswappen zu verwenden. Eingebettet im Wappen der Stadt Bayreuth sind die Symbole der alten und neuen Jägertruppe angebracht. Das Jagdhorn ist das charakteristische Zeichen der Jägertruppe seit dem frühen 18. Jahrhundert, während der Eichenbruch als Symbol der neuen Jägertruppe an dem grünen Barett getragen wird.

Aus dem Jägerbataillon 102 ist seit 1981, mit Einnahme der Heeresstruktur 4, das Panzergrenadierbataillon 102 geworden, doch die "Bayreuther Jäger" trugen auch weiterhin am Barett das Emblem der Jägertruppe und nicht das Zeichen der Panzergrenadiere.

Wurde auch das Panzergrenadierbataillon 102 zum 30. September 1994 außer Dienst gestellt, so lebt doch der Name des Verbandes weiter in Tausenden von Wehrpflichtigen, Zeit- und Berufssoldaten, die im Laufe der Jahre ihren Dienst bei den "Bayreuther Jägern" leisteten und ihr Bataillonswappen mit Stolz an der Brust trugen.